Hoya mitrata Silver
Hoya mitrata Silver
Pflanze ca. 10 cm inkl. Topf hoch
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Eine Ameisenpflanze aus den Regenwäldern Südostasiens: Neben schmalen Blättern mit kräftiger Silberzeichnung bildet sie fleischige Kammerblätter, in denen am Naturstandort Ameisen wohnen.

- Versand montags und dienstags
- Jede Pflanze stabil und sicher verpackt
- Abholung in Berlin möglich
Dein Exemplar
Was du genau bekommst
Du bekommst eine Pflanze im 8-Zentimeter-Topf, rund 10 Zentimeter hoch inklusive Topf. Abbildung exemplarisch, jede Pflanze ist handverlesen und in Größe und Form ähnlich.
In dieser Größe trägt sie vor allem die schmalen Blätter, die Kammerblätter kommen mit dem Alter. Wie viel Silber ein neues Blatt zeigt, hängt am Licht.
Die Art
Zwei Sorten Blätter an einer Pflanze
Hoya mitrata bildet zwei Blattformen. Die normalen Blätter sind lanzettlich und bis zwölf Zentimeter lang. Dazu kommen breite, fleischige Blätter, die sich dicht übereinander zu einem kohlkopfartigen Gebilde stauchen. In diesen Kammern nisten am Naturstandort Ameisen, deren Abfall die Pflanze düngt.
Die Blütendolde zeigt nach oben statt nach unten, die kleinen Blüten sind cremefarben mit rosa Mitte. Der Name kommt von ihrer Form, die an eine Mitra erinnert.
Silver ist ein Handelsname für Pflanzen mit kräftiger Silberzeichnung, keine botanische Form. Sicher bestimmen lässt sich die Art an den Kammerblättern und an der aufrechten Dolde; an jungen Pflanzen ohne beides ist sie nahen Verwandten wie Hoya undulata zum Verwechseln ähnlich.
Standort
Passt sie zu deinem Standort?
Licht
Halbschattig
Hell – direkt am Fenster oder bis etwa einen Meter daneben; von der Pflanze aus siehst du ein großes Stück Himmel.
Halbschattig – zwei bis drei Meter vom Fenster oder Nordfenster; du kannst dort tagsüber ohne Licht lesen.
Schattig – dunkle Ecke, Flur, Bad; zum Lesen würdest du das Licht anmachen.
Direkte Sonne
Keine
Verträgt sie – mehrere Stunden Sonne direkt auf den Blättern sind kein Problem.
Nur morgens/abends – Morgen- und Abendsonne ja, Mittagssonne verbrennt die Blätter.
Keine – direkte Sonne führt zu Blattschäden.
Wasser
Fast vollständig abtrocknen
Gibt an, wie weit das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen darf. Die Angabe bezieht sich immer auf das Substrat, in dem die Pflanze steht – in normaler Blumenerde bleibt es deutlich länger nass.
Luftfeuchtigkeit
Hoch (60-80 %)
Normale Wohnraumluft liegt bei 40 bis 60 Prozent, im Winter darunter. Ein Luftbefeuchter in Pflanzennähe oder eine dichte Gruppierung heben den Wert spürbar an.
Kulturform
Zimmerkultur mit erhöhter Luftfeuchte
Zimmerkultur – normale Wohnraumbedingungen reichen.
Mit erhöhter Luftfeuchte – geht im Zimmer, braucht etwas Unterstützung.
Vitrine empfohlen – im Zimmer möglich, in der Vitrine deutlich schneller.
Terrarium oder Vitrine – gehört in ein geschlossenes Klima.
Schwierigkeit
Anspruchsvoll
Die Einstufung bezieht sich auf normale Wohnraumbedingungen. Mit etwas Luftfeuchte oder in einer Vitrine sind viele davon unkompliziert.
Wachstumstempo
Langsam
Orientierung unter guten Zimmerbedingungen. Licht, Luftfeuchte und Topfgröße beeinflussen das Tempo stark.
So gelingt sie dir
Ihre Schwachstelle sind die Wurzeln: Sie reagiert empfindlich auf Nässe, und Wurzelfäule ist der häufigste Grund, warum sie eingeht. Topf sie grob und luftig, gieß erst, wenn das Substrat weitgehend trocken ist, und gleich die fehlende Topffeuchte über die Luft aus. Hell ohne direkte Sonne, warm, sparsam gegossen: So bildet sie auch zuhause ihre Kammerblätter.
Seltenheit
Warum es so wenige gibt
Im Handel war sie lange kaum zu bekommen. Sie wächst langsam und wird über Stecklinge vermehrt, das hält das Angebot klein.
Dazu kommt ihre Besonderheit als Ameisenpflanze: Kaum eine andere Hoya im Zimmer bildet eigene Kammern aus Blättern.
Gut zu wissen
Bevor du bestellst
Passt sie zu deiner Erfahrung?
Eher etwas für Hoya-Erfahrene. Sie wächst langsam und reagiert auf nasse Wurzeln empfindlicher als die meisten Hoyas. Was sie voranbringt: grobes, luftiges Substrat, gießen erst, wenn es weitgehend trocken ist, hell ohne direkte Sonne und eher feuchte Luft. Wer das bieten kann, bekommt mit der Zeit die Kammerblätter zu sehen.
Haustiere und kleine Kinder
Singapurs Naturschutzbehörde führt diese Art als bei Verzehr giftig, dazu kommt der weiße Milchsaft, der Haut und Augen reizt. In einem Haushalt mit Katzen, Hunden oder kleinen Kindern gehört sie deshalb außer Reichweite, etwa in eine Ampel oder aufs hohe Regal.
Nachschlagen
Tiefer einsteigen
Zu dieser Form gibt es keine eigene Artenseite. Alles zur Gattung, zur Herkunft und zur Pflege haben wir im Pflanzenlexikon zusammengetragen - mit Quellen und dem, was im Handel widersprüchlich ist.
Nebenbei
Mit Ameisen geht es ihr besser: Am Naturstandort nisten gleich mehrere Ameisengattungen in ihren Kammerblättern, und bewohnte Blätter werden größer als unbewohnte.