Alocasia Dragon Scale Mint
Alocasia Dragon Scale Mint
Pflanze ca. 20 cm inkl. Topf hoch
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Steif und ledrig, mit tief eingesenkten Adern, die das Blatt wie einen Panzer aus Schuppen zeichnen. Bei dieser Form liegt helles Minzgrün darüber, an jedem Blatt anders verteilt: mal ein paar Sprenkel, mal die halbe Fläche. Zwei gleiche Blätter wirst du an ihr nicht finden.

- Versand montags und dienstags
- Jede Pflanze stabil und sicher verpackt
- Abholung in Berlin möglich
Dein Exemplar
Was du genau bekommst
Du bekommst eine Pflanze im 8-Zentimeter-Topf, rund 20 Zentimeter hoch inklusive Topf. Abbildung exemplarisch, jede Pflanze ist handverlesen und in Größe und Form ähnlich.
Beim Panaschierungsgrad geben wir keine Zusage. Wie viel Minze ein neues Blatt zeigt, entscheidet die Pflanze, und die Spanne reicht von einzelnen Sprenkeln bis zur halben Blattfläche. Ein Blatt fast ohne Zeichnung ist möglich und kein Mangel.
Die Art
Panaschiert, nicht nur anders gefärbt
Hinter dem Handelsnamen steht Alocasia baginda von Borneo, die Art mit der geprägten, lederartigen Blattoberfläche. Dragon Scale ist die bekannte Auslese davon, Mint eine panaschierte Form dieser Auslese: helle, minzgrüne Felder liegen unregelmäßig im dunkleren Grün, die Struktur mit den eingesenkten Adern bleibt dieselbe.
Panaschierung heißt fehlendes Blattgrün, und das hat drei Folgen, die vor dem Kauf zählen. Sie wächst langsamer als die grüne Dragon Scale, sie braucht mehr Licht für dieselbe Leistung, und die hellen Felder verbrennen in direkter Sonne zuerst.
Ein Punkt zur Größe, weil der Handel hier durchweg zu hoch greift: Die Erstbeschreibung der Art von 2011 nennt 25 bis 30 Zentimeter Wuchshöhe und Blätter von 10 bis 18 Zentimetern. Angebotstexte, die einen Meter versprechen, meinen eine andere Pflanze. Sie bleibt klein, und genau dafür kauft man sie.
Die Verteilung der Panaschierung liegt nicht fest. Sie entsteht an jedem neuen Blatt neu und kann stärker oder schwächer ausfallen als am Blatt davor.
Standort
Passt sie zu deinem Standort?
Licht
Hell
Hell – direkt am Fenster oder bis etwa einen Meter daneben; von der Pflanze aus siehst du ein großes Stück Himmel.
Halbschattig – zwei bis drei Meter vom Fenster oder Nordfenster; du kannst dort tagsüber ohne Licht lesen.
Schattig – dunkle Ecke, Flur, Bad; zum Lesen würdest du das Licht anmachen.
Direkte Sonne
Keine
Verträgt sie – mehrere Stunden Sonne direkt auf den Blättern sind kein Problem.
Nur morgens/abends – Morgen- und Abendsonne ja, Mittagssonne verbrennt die Blätter.
Keine – direkte Sonne führt zu Blattschäden.
Wasser
Oberes Drittel abtrocknen
Gibt an, wie weit das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen darf. Die Angabe bezieht sich immer auf das Substrat, in dem die Pflanze steht – in normaler Blumenerde bleibt es deutlich länger nass.
Luftfeuchtigkeit
Hoch (60-80 %)
Normale Wohnraumluft liegt bei 40 bis 60 Prozent, im Winter darunter. Ein Luftbefeuchter in Pflanzennähe oder eine dichte Gruppierung heben den Wert spürbar an.
Kulturform
Zimmerkultur mit erhöhter Luftfeuchte
Zimmerkultur – normale Wohnraumbedingungen reichen.
Mit erhöhter Luftfeuchte – geht im Zimmer, braucht etwas Unterstützung.
Vitrine empfohlen – im Zimmer möglich, in der Vitrine deutlich schneller.
Terrarium oder Vitrine – gehört in ein geschlossenes Klima.
Schwierigkeit
Anspruchsvoll
Die Einstufung bezieht sich auf normale Wohnraumbedingungen. Mit etwas Luftfeuchte oder in einer Vitrine sind viele davon unkompliziert.
Endhöhe
bis 30 cm
Richtwert für die Höhe, die die Pflanze in Zimmerkultur bei guten Bedingungen erreicht – nicht die Größe, die die Art in der Natur erreicht.
Wachstumstempo
Langsam
Orientierung unter guten Zimmerbedingungen. Licht, Luftfeuchte und Topfgröße beeinflussen das Tempo stark.
So gelingt sie dir
Zwei Dinge entscheiden. Erstens die Wurzeln: Die Knolle fäult, wenn das Substrat nass stehen bleibt, also luftig topfen und erst gießen, wenn das obere Drittel abgetrocknet ist. Zweitens die Erwartung an die Größe: Die Erstbeschreibung nennt für die Art 25 bis 30 Zentimeter Höhe, während im Handel bis zu einem Meter versprochen wird. Sie bleibt eine kleine Pflanze, und ein Winter, in dem sie Blätter einzieht und aus der Knolle neu austreibt, ist normal.
Seltenheit
Warum es so wenige gibt
Vermehrt wird über Gewebekultur und Knollenableger, und beide geben die Panaschierung nur unzuverlässig weiter. Ein Teil jeder Nachzucht fällt grün aus und ist damit keine Mint mehr.
Dazu kommt das Tempo: Alocasia baginda wächst schon grün nicht schnell, panaschiert noch langsamer.
Gut zu wissen
Bevor du bestellst
Passt sie zu deiner Erfahrung?
Alocasien reagieren empfindlich auf Nässe an den Wurzeln und auf trockene Heizungsluft, und die panaschierte Form verzeiht davon weniger als die grüne. Etwas Erfahrung mit Zimmerpflanzen hilft dir hier. Was sie verlangt: luftiges Substrat, das schnell abläuft, gießen erst wenn die obere Schicht abgetrocknet ist, hell ohne direkte Sonne, keine Zugluft. Dass sie im Winter Blätter einzieht und aus der Knolle wieder austreibt, ist normal und kein Fehler.
Haustiere und kleine Kinder
Alocasien enthalten Calciumoxalat. Beim Anknabbern reizt der Saft Maul und Schleimhäute. Stell sie außer Reichweite von Katzen, Hunden und kleinen Kindern. Keine Panikpflanze, aber keine Snackpflanze.
Nebenbei
Im Handel steht sie mal als Sorte, mal als Variegata, mal als beides. Botanisch beschrieben ist keine dieser Formen: Es sind Auslesen aus der Gewebekultur, die über ihren Handelsnamen laufen und nicht über einen gültigen botanischen Namen.