Hoya caudata
Hoya caudata
Pflanze ca. 15 cm inkl. Topf hoch
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Harte, gefleckte Blätter mit gekräuseltem Rand an drahtigen Klettertrieben, dazu eine weiße, lang behaarte Blüte mit tiefroter Mitte. Eine Tieflandart aus Südthailand, Malaysia, Sumatra und Borneo.

- Versand montags und dienstags
- Jede Pflanze stabil und sicher verpackt
- Abholung in Berlin möglich
Dein Exemplar
Was du genau bekommst
Du bekommst eine Pflanze im 10,5-Zentimeter-Topf, rund 15 Zentimeter hoch inklusive Topf. Abbildung exemplarisch, jede Pflanze ist handverlesen und in Größe und Form ähnlich.
Die Flecken sitzen auf jedem Blatt anders. Junge Blätter sind noch weich und behaart und werden erst mit dem Ausreifen hart.
Die Art
Der Schwanz sitzt in der Blüte
Die Blätter sind hart und ledrig, etwa doppelt so lang wie breit, mit gekräuseltem Rand, undeutlicher Aderung und grauen bis silbrigen Flecken. Junge Blätter sind noch dünn und behaart, ältere fast kahl. In heller Sonne läuft das Laub rot an.
Im Handel liest man, caudata, also geschwänzt, beziehe sich auf die ausgezogene Blattspitze. Die Fachliteratur sieht das anders: Gemeint sind die schwanzartigen Anhängsel an den Staubbeuteln der Blüte, drei bis fünf Millimeter lang. Die Blüte selbst ist weiß und lang behaart, die Mitte tiefrot. Eine einzelne Blüte hält nur ein bis zwei Tage.
Hoya flagellata gilt heute als Synonym von caudata, Sumatra und Silver Stains sind Handelsnamen für Formen. Mit Hoya coriacea hat sie nichts zu tun: Die ist eine kräftige Liane mit innen gelber, dicht behaarter Blüte.
Standort
Passt sie zu deinem Standort?
Licht
Hell
Hell – direkt am Fenster oder bis etwa einen Meter daneben; von der Pflanze aus siehst du ein großes Stück Himmel.
Halbschattig – zwei bis drei Meter vom Fenster oder Nordfenster; du kannst dort tagsüber ohne Licht lesen.
Schattig – dunkle Ecke, Flur, Bad; zum Lesen würdest du das Licht anmachen.
Direkte Sonne
Keine
Verträgt sie – mehrere Stunden Sonne direkt auf den Blättern sind kein Problem.
Nur morgens/abends – Morgen- und Abendsonne ja, Mittagssonne verbrennt die Blätter.
Keine – direkte Sonne führt zu Blattschäden.
Wasser
Oberes Drittel abtrocknen
Gibt an, wie weit das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen darf. Die Angabe bezieht sich immer auf das Substrat, in dem die Pflanze steht – in normaler Blumenerde bleibt es deutlich länger nass.
Luftfeuchtigkeit
Hoch (60-80 %)
Normale Wohnraumluft liegt bei 40 bis 60 Prozent, im Winter darunter. Ein Luftbefeuchter in Pflanzennähe oder eine dichte Gruppierung heben den Wert spürbar an.
Kulturform
Zimmerkultur mit erhöhter Luftfeuchte
Zimmerkultur – normale Wohnraumbedingungen reichen.
Mit erhöhter Luftfeuchte – geht im Zimmer, braucht etwas Unterstützung.
Vitrine empfohlen – im Zimmer möglich, in der Vitrine deutlich schneller.
Terrarium oder Vitrine – gehört in ein geschlossenes Klima.
Schwierigkeit
Anspruchsvoll
Die Einstufung bezieht sich auf normale Wohnraumbedingungen. Mit etwas Luftfeuchte oder in einer Vitrine sind viele davon unkompliziert.
Wachstumstempo
Langsam
Orientierung unter guten Zimmerbedingungen. Licht, Luftfeuchte und Topfgröße beeinflussen das Tempo stark.
So gelingt sie dir
Sie kippt, wenn das Substrat nass stehen bleibt: Die drahtigen Triebe haben wenig Reserve, und Übergießen ist bei ihr die häufigste Ursache für Verluste. Gib ihr grobes, rindenreiches Substrat, gieß, wenn das obere Drittel abgetrocknet ist, und halte lieber die Luft feucht als den Topf. Ein Platz zwischen anderen Pflanzen oder in einer Vitrine bringt sie sicher voran.
Seltenheit
Warum es so wenige gibt
Sie wächst langsam und wird über Stecklinge vermehrt, das hält die Mengen im Handel klein.
In Singapur, wo sie 2011 neu nachgewiesen wurde, gilt sie als vom Aussterben bedroht. Der Botanische Garten dort hält Mutterpflanzen für die Wiederansiedlung.
Gut zu wissen
Bevor du bestellst
Passt sie zu deiner Erfahrung?
Eher etwas für Hoya-Erfahrene. Sie wächst langsam, verzeiht Übergießen wenig und mag es feuchter, als normale Zimmerluft im Winter hergibt. Was sie voranbringt: grobes Substrat, gießen, wenn das obere Drittel abgetrocknet ist, hell ohne direkte Mittagssonne und etwas erhöhte Luftfeuchte, gern zwischen anderen Pflanzen oder in einer Vitrine.
Haustiere und kleine Kinder
Singapurs Naturschutzbehörde führt diese Art als bei Verzehr giftig, dazu kommt der weiße Milchsaft, der Haut und Augen reizt. In einem Haushalt mit Katzen, Hunden oder kleinen Kindern gehört sie deshalb außer Reichweite, etwa in eine Ampel oder aufs hohe Regal.
Nachschlagen
Tiefer einsteigen
Zu dieser Form gibt es keine eigene Artenseite. Alles zur Gattung, zur Herkunft und zur Pflege haben wir im Pflanzenlexikon zusammengetragen - mit Quellen und dem, was im Handel widersprüchlich ist.
Nebenbei
2011 wurde sie im Sumpfwald von Nee Soon in Singapur neu nachgewiesen, ganz ohne Blüte. Bestimmt wurde sie allein an ihren starren, gefleckten Blättern.