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Hoya finlaysonii Sarawak

Hoya finlaysonii Sarawak

Normaler Preis €9,95
Normaler Preis Verkaufspreis €9,95
Sale Gerade vergriffen
Inkl. Steuern. Versand wird beim Checkout berechnet

Pflanze ca. 15 cm inkl. Topf hoch

Anzahl

Dickes, starres Blatt mit dunkelgrünem Adernetz und silbrigen Sprenkeln, die ohne Muster über der Fläche liegen. Sarawak ist die Herkunftsform von Borneo.

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Verfügbarkeit

Gerade vergriffen

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Dein Exemplar

Was du genau bekommst

Du bekommst eine Pflanze im 10,5-Zentimeter-Topf, rund 15 Zentimeter hoch inklusive Topf.
Die Abbildung ist exemplarisch, jede Pflanze einzeln ausgesucht. Wie viele Sprenkel ein Blatt trägt, ist bei dieser Art von Blatt zu Blatt verschieden und kein Sortenmerkmal. Im Zimmer bleiben die Blätter außerdem meist kleiner als die 21 Zentimeter, die am Naturstandort möglich sind.

Die Art

Die Sprenkel sind das Merkmal, nicht die Adern

Das Blatt ist elliptisch, dick und starr, eher wie dünner Karton als wie ein Sukkulentenblatt, mit gewelltem bis leicht gezacktem Rand. Über die hellgrüne Oberseite zieht sich ein dunkelgrünes, leicht erhabenes Adernetz.

Mit dieser Aderung wird die Art beworben, sie trennt sie aber nicht von Hoya callistophylla und Hoya clemensiorum, denn ihr Kontrast hängt am Licht und am Blattalter. Was trennt, sind die silbrigen Sprenkel: Sie liegen ohne Muster über der Fläche, mal viele, mal keine. Findest du welche, ist es finlaysonii. Findest du keine, sagt das nichts.

Standort

Passt sie zu deinem Standort?

Licht

Hell

Hell – direkt am Fenster oder bis etwa einen Meter daneben; von der Pflanze aus siehst du ein großes Stück Himmel.
Halbschattig – zwei bis drei Meter vom Fenster oder Nordfenster; du kannst dort tagsüber ohne Licht lesen.
Schattig – dunkle Ecke, Flur, Bad; zum Lesen würdest du das Licht anmachen.

Direkte Sonne

Nur morgens/abends

Verträgt sie – mehrere Stunden Sonne direkt auf den Blättern sind kein Problem.
Nur morgens/abends – Morgen- und Abendsonne ja, Mittagssonne verbrennt die Blätter.
Keine – direkte Sonne führt zu Blattschäden.

Wasser

Fast vollständig abtrocknen

Gibt an, wie weit das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen darf. Die Angabe bezieht sich immer auf das Substrat, in dem die Pflanze steht – in normaler Blumenerde bleibt es deutlich länger nass.

Luftfeuchtigkeit

Mittel (50-60 %)

Normale Wohnraumluft liegt bei 40 bis 60 Prozent, im Winter darunter. Ein Luftbefeuchter in Pflanzennähe oder eine dichte Gruppierung heben den Wert spürbar an.

Kulturform

Zimmerkultur

Zimmerkultur – normale Wohnraumbedingungen reichen.
Mit erhöhter Luftfeuchte – geht im Zimmer, braucht etwas Unterstützung.
Vitrine empfohlen – im Zimmer möglich, in der Vitrine deutlich schneller.
Terrarium oder Vitrine – gehört in ein geschlossenes Klima.

Schwierigkeit

Mittel

Die Einstufung bezieht sich auf normale Wohnraumbedingungen. Mit etwas Luftfeuchte oder in einer Vitrine sind viele davon unkompliziert.

Endhöhe

bis 200 cm

Richtwert für die Höhe, die die Pflanze in Zimmerkultur bei guten Bedingungen erreicht – nicht die Größe, die die Art in der Natur erreicht.

Wachstumstempo

Langsam

Orientierung unter guten Zimmerbedingungen. Licht, Luftfeuchte und Topfgröße beeinflussen das Tempo stark.

So gelingt sie dir

Ihr Blatt ist dick und hart, aber es meldet Durst spät und Nässe gar nicht. Wer auf schlaffe Blätter wartet, gießt zu spät; wer auf Verdacht nachgießt, obwohl der Ballen noch feucht ist, treibt die Wurzelfäule an. Fühl ins Substrat, statt das Blatt zu befragen. Der zweite Punkt ist das Licht: Aderung und Silbersprenkel treten erst bei hellem Stand deutlich hervor. Steht die Pflanze zu dunkel, bleibt genau das aus, wofür du sie gekauft hast.

Seltenheit

Warum es so wenige gibt

Sarawak ist eine Herkunftsform, benannt nach dem malaysischen Bundesstaat auf Borneo, und im Handel deutlich seltener als die gewöhnliche finlaysonii.

Zwei der gelesenen Wettbewerber führen die Art überhaupt. Gesucht ist sie vor allem, weil sie zur schwierigsten Ecke der Gattung gehört und Sammler:innen sie gern neben ihre Doppelgängerinnen stellen.

Gut zu wissen

Bevor du bestellst

Passt sie zu deiner Erfahrung?

Mit etwas Hoya-Erfahrung gut zu halten. Sie wächst langsam und braucht dafür wenig Aufmerksamkeit. Das dicke, harte Blatt meldet Durst spät und Nässe gar nicht, deshalb ist der Griff ins Substrat hier wichtiger als der Blick auf die Pflanze. Hell stellen lohnt sich, weil Aderung und Sprenkel erst dort deutlich hervortreten.

Haustiere und kleine Kinder

Hoyas gelten unter den Zimmerpflanzen als vergleichsweise harmlos. Beim Schneiden tritt allerdings weißer Milchsaft aus, der Haut und Augen reizen kann, deshalb steht im Steckbrief reizend bei Kontakt. Bei neugierigen Haustieren ist ein Platz außerhalb der Reichweite die einfachste Lösung.

Nachschlagen

Tiefer einsteigen

Alles zur Art, zur Herkunft und zur Pflege haben wir im Pflanzenlexikon zusammengetragen - mit Quellen und dem, was im Handel widersprüchlich ist.

Nebenbei

Ältere Beschreibungen nennen für diese Art eine dunkelrote Blattunterseite. An unseren Pflanzen ist davon nichts zu sehen. Bei einer Art, die über mehrere Länder verbreitet ist, sagt so ein Merkmal offenbar mehr über die Herkunftsform als über die Art.