Hoya latifolia Albomarginata
Hoya latifolia Albomarginata
Pflanze ca. 15 cm inkl. Topf hoch
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Handtellergroße Blätter, dick wie Leder, mit tief eingesenkten Adern und einem breiten cremeweißen Rand. Junge Blätter treiben rosa aus. Eine Hoya, die man auch ohne Blüte im Raum bemerkt.

- Versand montags und dienstags
- Jede Pflanze stabil und sicher verpackt
- Abholung in Berlin möglich
Dein Exemplar
Was du genau bekommst
Du bekommst eine Pflanze im 8-Zentimeter-Topf, rund 15 Zentimeter hoch inklusive Topf. Abbildung exemplarisch, jede Pflanze ist handverlesen und in Größe und Form ähnlich.
Der Weißanteil ist bei jedem Blatt anders und lässt sich nicht zusagen. Rosa getönte Jungblätter sind Lichtsache und kein festes Sortenmerkmal.
Die Art
Der Name, der im Handel fehlt
Gehandelt wird sie fast durchweg als Hoya macrophylla. Das ist falsch, und zwar von Anfang an: Der Name Hoya macrophylla Wight war schon bei seiner Veröffentlichung 1834 nicht verfügbar, weil er bereits vergeben war. Gültig ist Hoya latifolia G. Don von 1837. Eine Arbeit aus dem Jahr 2025 hat die Verwechslung im Detail aufgeklärt.
Am Blatt erkennst du sie ohnehin: bis zwanzig Zentimeter lang, dick, mit tief eingesenkten Adern, die der Fläche eine gesteppte Struktur geben. Der cremeweiße Rand tritt bei hellem Stand am deutlichsten hervor, junge Blätter treiben rosa aus.
Standort
Passt sie zu deinem Standort?
Licht
Hell
Hell – direkt am Fenster oder bis etwa einen Meter daneben; von der Pflanze aus siehst du ein großes Stück Himmel.
Halbschattig – zwei bis drei Meter vom Fenster oder Nordfenster; du kannst dort tagsüber ohne Licht lesen.
Schattig – dunkle Ecke, Flur, Bad; zum Lesen würdest du das Licht anmachen.
Direkte Sonne
Nur morgens/abends
Verträgt sie – mehrere Stunden Sonne direkt auf den Blättern sind kein Problem.
Nur morgens/abends – Morgen- und Abendsonne ja, Mittagssonne verbrennt die Blätter.
Keine – direkte Sonne führt zu Blattschäden.
Wasser
Fast vollständig abtrocknen
Gibt an, wie weit das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknen darf. Die Angabe bezieht sich immer auf das Substrat, in dem die Pflanze steht – in normaler Blumenerde bleibt es deutlich länger nass.
Luftfeuchtigkeit
Mittel (50-60 %)
Normale Wohnraumluft liegt bei 40 bis 60 Prozent, im Winter darunter. Ein Luftbefeuchter in Pflanzennähe oder eine dichte Gruppierung heben den Wert spürbar an.
Kulturform
Zimmerkultur
Zimmerkultur – normale Wohnraumbedingungen reichen.
Mit erhöhter Luftfeuchte – geht im Zimmer, braucht etwas Unterstützung.
Vitrine empfohlen – im Zimmer möglich, in der Vitrine deutlich schneller.
Terrarium oder Vitrine – gehört in ein geschlossenes Klima.
Schwierigkeit
Pflegeleicht
Die Einstufung bezieht sich auf normale Wohnraumbedingungen. Mit etwas Luftfeuchte oder in einer Vitrine sind viele davon unkompliziert.
Endhöhe
bis 250 cm
Richtwert für die Höhe, die die Pflanze in Zimmerkultur bei guten Bedingungen erreicht – nicht die Größe, die die Art in der Natur erreicht.
Wachstumstempo
Schnell
Orientierung unter guten Zimmerbedingungen. Licht, Luftfeuchte und Topfgröße beeinflussen das Tempo stark.
So gelingt sie dir
Das dicke Blatt täuscht Reserve vor. Es bleibt prall, während der Ballen längst zu lange nass steht - der Durst meldet sich hier später als bei dünnblättrigen Hoyas, die Fäulnis nicht. Zweiter Punkt: Die große Blattfläche heizt sich in direkter Mittagssonne stärker auf als ein schmales Blatt und verbrennt großflächig. Nass und dunkel, oder trocken und knallig besonnt - dazwischen liegt der Bereich, in dem sie steht.
Seltenheit
Warum es so wenige gibt
Die grüne latifolia ist gut zu bekommen, die weiß gerandete Form weniger. Fehlendes Blattgrün heißt langsameres Wachstum, und bei so großen Blättern fällt das stärker ins Gewicht als bei kleinblättrigen Arten.
Dazu kommt der Namenswirrwarr: Wer nach latifolia sucht, findet wenig, weil fast alle Anbieter sie unter macrophylla führen.
Gut zu wissen
Bevor du bestellst
Passt sie zu deiner Erfahrung?
Unter den großblättrigen Hoyas gehört sie zu den unkomplizierteren. Der Haken liegt beim Gießen. Das dicke Blatt bleibt prall, während der Ballen längst zu lange nass steht: Der Durst meldet sich später als bei dünnblättrigen Hoyas, die Fäulnis nicht. Fühl ins Substrat, statt das Blatt zu befragen. Und stell sie nicht in die Mittagssonne, die große Fläche verbrennt großflächiger als ein schmales Blatt.
Haustiere und kleine Kinder
Hoyas gelten unter den Zimmerpflanzen als vergleichsweise harmlos. Beim Schneiden tritt allerdings weißer Milchsaft aus, der Haut und Augen reizen kann. Bei neugierigen Haustieren ist ein Platz außerhalb der Reichweite die einfachste Lösung.
Nachschlagen
Tiefer einsteigen
Alles zur Art, zur Herkunft und zur Pflege haben wir im Pflanzenlexikon zusammengetragen - mit Quellen und dem, was im Handel widersprüchlich ist.
Nebenbei
Der Handelsname macrophylla ist nicht nur veraltet, er meint botanisch etwas anderes: Hoya macrophylla Blume gilt heute als dieselbe Art wie Hoya cinnamomifolia. Wer das eine bestellt, kann das andere bekommen.